PFALZ Wein Shop

  • Neu im Pfalzweinshop: Weingut Andres

    Jürgen Andres vom Weingut AndresWeingut Andres - einziges Weingut in Speyerdorf

    Es gibt nicht viel Orte in der Nähe der Deutschen Weinstrasse wo wenig Wein gemacht wird. Speyerdorf gehört dazu. Speyerdorf gehört zur Anbauregion namens Mittelhaardt. Dort gibt es nur ein einziges Weingut, das Weingut Andres. Inhaber und Kellermeister ist Jürgen Andres.

    Er bewirtschaftet auf 21 Hektar auf den Lagen von Speryerdorf, Lachen, Hambach, Diedesfeld, Kirrweiler und Kleinfischlingen. Mit viel Liebe zum Handwerk, mit Respekt und im Einklang mit der Natur, entstehen bewegende Weine mit Konstanz und Bodenhaftung, erfüllt von Freude, Kraft und Leidenschaft.

    Rebsortenspiegel breit gefächert

    Zu den im Weingut Andres angebauten Sorten gehören Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Auxerrois, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Silvaner, Müller-Thurgau, Muskateller, Gewürztraminer,  Ortega, Gutedel, Portugieser, Spätburgunder, Regent,  Dornfelder, Schwarzriesling. Für Jürgen ist es wichtig, dass sein Weingut eine überschaubare Größe bewahrt. Nur so kann er sich dem gesamten Prozess der Vinifizierung widmen.

    Natürliche Weine mit Ecken und Kanten

    Die Weine sollen natürlich bleiben. deswegen darf die die Natur "schalten und walten, wie sie will". Weine mit Ecken und Kanten sind dabi durchaus erwünscht. Auf jeden Fall bekommen sie hier das, was wirklich gute Weine reichlich benötigen – Zeit.  Je länger der Wein auf der Feinhefe liegt, desto harmonischer und langlebiger wird er. Das Ziel sind ehrliche, naturbelassene Weine,  spontan vergoren, damit die Frucht unverändert in die Flasche kommt. Im Weinberg kommt ausschließlich organischer Dünger zum Einsatz. Dazu kommen Einsaaten verschiedener Kräuter und Gräser. Diese ganzjährige Bodenbegrünung mit natürlich vorkommenden Wildkräutern und -blumen schafft Lebensraum für nützliche Insekten. Das nennt man nachhaltiges Arbeiten, auch ohne Bio-Label.

  • Rebsorten der Pfalz: Grüner Veltliner

    Dollt Grüner Veltliner trocken Grüner Veltliner von Thomas Dollt

    Grüner Veltliner: ein Österreicher in der Pfalz

    Wenn man sich mit den Rebsorten der Pfalz beschäftigt, dann gehört der Grüne Veltliner nicht zu den Trauben, die einem als erstes einfallen. Er spielt auch keine große Rolle, was die Anbaufläche betrifft. Das Klima in Deutschland wurde lange Zeit nicht unbedingt als ideal betrachtet.  Dass man jedoch auch in der Pfalz einen sehr guten Veltliner erzeugen kann zeigt uns Thomas Dollt. Deswegen wollen wir auch diese Traube in unserer Rebenkunde erwähnen.

    Herkunft

    Die Herkuntt des Grünen Veltliners ist unklar, als sicher gilt jedoch, dass diese Sorte bereits vor etwa 2000 Jahren angebaut wurde, als das noch junge römische Kaiserreich in Österreich dle Provinzen Noricum und Pannonien gründete und den Weinbau bis zur Donaugrenze mit ihrem Know-how bedeutend voranbrachte. Grüner Veltliner ist eine recht robuste Rebsorte, die auch harte Winter gut übersteht und relativ gut austreibt, sodass die in der Alpenrepublik häufigen Spätfröste in den Frühjahrsmonaten ihr nicht allzu viel anhaben können. Die Beeren sind recht groß und dickschalig und benötigen eine lange Reifezeit, sodass sich der Grüne Veltliner zum Anbau in weiter nördlich gelegenen Weinbergen nicht eignet, denn hier kommen seine Trauben dann nicht mehr zur Vollreife. Wenn die Trauben lange an der Rebe bleiben, erhält ihre grüne Farbe mit zunehmender Reife braune Flecken. Nach dem Erreichen der Vollreife tritt ein schneller Säureabbau ein, sodass die Trauben zum optimalen Zeitpunkt gelesen werden müssen, sonst erbringen sie Weine mit einem hohen Alkoholgehalt bei zu niedriger Säure, die dann flach und langweilig wirken können.

    Eine Traube, vielen Namen

    Neben der Bezeichnung Weißgipfler sind auch die Begriffe Mannhardsrebe und Grün-Muskateller für den Grünen Veltliner bekannt. Die Sorten Roter Veltliner und Brauner Veltliner sind dunkelbeerige Mutationen des Grünen Veltliners, während er vermutlich mit dem Frühroten Veltliner, der in Deutschland als Roter Malvasier bekannt ist, nicht näher verwandt ist. Der Grüne Veltliner ist Österreichs Rebsorte Nummer Eins. Für die Weinfreunde in der Alpenenrepublik ist der Grüne Veltliner das, was der Riesling für Deutschland und der Chardonnay für Frankreich ist: Die edelste eineimische weiße Rebsorte. Reifere Weine können über ein pikantes Muskataroma verfügen ihr typischer Geschmack wird immer wieder als pfeffrig beschrieben je nach Herkunft kann auch ein mineralischer Ton in den Vordergrund treten, der vom Chablis bekannte Feuersteingeschmack. Die besten Bedingungen findet der Grüne Veltliner auf den Löss-, Lehm-, Urgesteins- und Schwarzerdeböden Niederösterreichs vor.

    Der Heurige

    Der häufigste und weltweit bekannteste österreichische Wein aus dem Grünen Veltner ist der Heurige, der berühmte junge Wein der vor allem im Weinviertel entsteht. Er besticht durch Leichtigkeit, Frische und Süffigkeit. Der Heurige ist ein unkomplizierter, preiswerter Alltagswein der insbesondere in den zahllosen Buschenschenken des Weinviertels und Wiens seine Abnehmer findet. Darüber hinaus werden aber auch kernige kraftvolle Lagerweine höherer Qualitätsstufen erzeugt die zu den besten Weißweiren Österreichs zählen und sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken müssen. Die berühmtesten dieser Gewächse stammen aus der Wachau wo der Grüne Veltllner regelmäßig mit dem edlen Riesling um die österreichische Weißweinkrone wetteifert' sowie aus dem Kremstal und dem Kamptal. Die besten Weine können sich in der Flasche bis zu 20 Jahre verbessern und selbst einfache Qualitätsweine aus Wachau Kremstal und Kamptal können sich zehn Jahre lang halten. Jung getrunken, bestechen die Weine aus dem Grünen Veltliner durch ihre volle Frucht und ihre lebendige Säure. Außerhalb Österreichs ist der Grüne Veltliner vor allem in der Tschechischen Republik als Veltlinskd Zelend oder Veltlin Zelene anzutreffen, in Ungarn gibt es ebenfalls nennenswerte Bestände der hier als Zöldveltelini bezeichneten Sorte. ln Deutschland reichen die Klimabedingnungen oft nicht für eine zuverlässige Reife der Trauben.

  • Rebsorten der Pfalz: Gelber Muskateller

    Der Muskateller: so alt wie der Gott des Weines selber

    Gelber Muskateller Gelber Muskateller

    Gelber Muskateller gilt als die älteste kultivierte Rebsorte der Welt.  Der Sage nach ist die Muskateller-Rebe Es gibt ihn schon seit  4000 Jahren.

    Die Traube kam aus Asien über Griechenland nach Europa und war somit  schon bei den alten Römern und Griechen bekannt. Als „Uva Apiana“ hat sie bereit Plinius der Ältere um 60 n. Chr. beschrieben. Auch Karl der Große und Friedrich Barbarossa genossen den Wein der Muskateller Traube.

    Es handelt sich um eine weiße Rebsorte. Der Gelbe Muskateller gilt als der hochwertigste Vertreter der über 200 verschiedenen Arten des Muskatellers.

    Bekannt ist er unter anderem dafür, dass man bereits am Duft der Trauben am Rebstock auf den späteren Geschmack des Weins schließen kann.

    Auch in der Pfalz zu Hause

    Der Gelbe Muskateller wird zwar vor allem in Österreich angebaut. Auch bei uns in der Pfalz hat er eine Heimat und einige Liebhaber gefunden. 1551 wird er schriftlich als Moschateller in einigen Orten der Pfalz erwähnt.  In der Südpfalz hat sich der Ort Gleiszellen zu einer Muskateller-Hochburg entwickelt und nennt sich selbst Muskateller Dorf.  Vom Gelben Muskateller werden in den deutschen Anbaugebieten nur etwas mehr als 40 ha angebaut. In der Gemarkung Gleiszellen-Gleishorbach davon allein fast 10 Prozent.

    Muskatgeaschmack mit angenehmer Säure

    Der prächtige Rebstock des Muskatellers ist kräftig und  von goldbraunem Holz. Er hat große, spitz ausgezackte Blätter. Der Muskateller schmeckt auch als Tafeltraube hervorragend und gibt einen Wein, den man nur unter die Spitzenweine einreihen kann.  Seine Beliebtheit verdankt er wohl dem leichten Muskatgeschmack, gepaart mit einer angenehmen Säure. Manche Weine enthalten auch Gewürznoten, die aber nicht unbedingt nach Muskat riechen und schmecken. Häufig setzen Winzer den Gelben Muskateller auch in Cuvées zur Verbesserung des Aromaerlebnisses ein.

  • Weinlese 2017

    Bei uns in der Pfalz hat die Hauptweinlese schon begonnen. Nach Angaben des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd werden am Anfang vor allem rote Sorten geerntet. Seit Tagen schon stehen die frühen Rebsorten für den Federweißen auf dem Programm. Nach Angaben des Dienstleistungszentrum Rheinland-Pfalz Süd (DLR) in Neustadt erfolgte der Erntestart in diesem Jahr ungewöhnlich früh. Die Witterung der vergangenen zwei Wochen lies die Trauben ideal reifen. Die Oechsle-Grade sind sehr hoch und die Beeren sind glücklicherweise gesund. Unsere Winzer erwarten einen sehr guten Jahrgang. Die Erträge dürften etwas geringer ausfallen. Ende April hatten wir Frost zu verzeichnen. Auch die Hitze im Juni war nicht unbedingt hilfreich für hohe Mengen.

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