Der Jahrgang 2019

Das Deutsche Weininstitut hat seine Einschätzungen zum neuen Weinjahrgang abgegeben. Laut dem DWI hat der diesjährige Weinjahrgang bundesweit sehr gute Qualitäten hervorgebracht. „Die jungen 2019er Weißweine präsentieren sich jetzt bereits sehr aromatisch, gut ausbalanciert mit angenehm frischer Fruchtsäure. Die Rotweine ruhen farbkräftig und samtig mit großem Potenzial in den Kellern“, so das Deutsche Weininstitut (DWI).

Dabei war 2019 wie bereits das Vorjahr von hohen Temperaturen und verbreiteter Trockenheit geprägt. Die intensive Sonneneinstrahlung im Juli hat fast überall zu Sonnenbrandschäden an den Beeren geführt. Rebkrankheiten oder Schädlingen, waren kein Thema und sehr gesunde und hochreife Trauben konnten geerntet werden.

Die 2019er Erntemenge liegt in etwa vier Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden.

Bei uns in der Pfalz sieht es folgendermaßen aus:

Nach einem Rebenaustrieb am 18. April und einer Rebblüte am 12. Juni, was jeweils exakt  den langjährigen Mittelwerten entsprach, machte im Juli und August die Trockenheit den Reben in der Pfalz zu schaffen. Denn die Niederschläge fielen dort um 50 bis 60 Prozent geringer aus, als in normalen Jahren. Entsprechend kleinbeerig blieben viele Trauben, die im Juli zudem teilweise von der extremen Hitze mit Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius durch Sonnenbrand geschädigt wurden. Abgesehen von einem Tornado, der in der nördlichen Pfalz ganze Rebzeilen umknickte, blieb die Region glücklicherweise größeren Unwettern verschont. Die Erntemenge liegt von daher mit 2,15 Millionen Hektolitern auch nur knapp unter dem Zehnjahresdurchschnitt, wobei es unter den einzelnen Betrieben durchaus größere Schwankungen gibt. Die Weinernte war bereits Ende September weitgehend abgeschlossen, rechtzeitig vor dem dann einsetzenden Dauerregen. Die Qualität der geernteten Trauben ist sehr zufriedenstellend. Fruchtig, eher leicht und mit deutlich ausgeprägter Sortenaromatik präsentierten sich die ersten Jungweine. Besonders die weißen Burgundersorten haben vom Jahrgang profitiert. Die Rotweine überzeugen mit reifen Tanninen und guter Farbausprägung, was unter anderem auch auf die kleineren Beeren zurückzuführen ist.

(Quelle: https://www.deutscheweine.de/aktuelles/meldungen/details/news/detail/News/der-weinjahrgang-2019-in-den-anbaugebieten/?

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